Aktuelles

14.03.2013 12:38

STTS-Workshop

Das STTS-Tagset für Wortartentagging: Stand und Perspektiven - zweiter Workshop

 

Zeit: 06. Mai 2013, 10.45 - 17.00 Uhr

Ort: Neue Aula, Raum 2.36, Universität Tübingen, Geschwister-Scholl-Platz (früher Wilhelmstraße 7) (Stadtplan) (Bushaltestellen "Uni/Neue Aula", "Gmelinstr." oder "Hölderlinstr.", Linien 1-9, 11-13, 18-19)

Tagungsgebühr: 10 Euro für Mittagsimbiss und Pausen

Hotels:

Günstige Hotels: Hotel MeteoraAlte Krone Lustnau
Hotels mittlerer Preisklasse: Hotel am SchlossHotel HospizPension Binder
Teurere Hotels: Hotel DomizilHotel Krone

Potentielle Teilnehmende des Workshops sind u.a.:

  • die Entwickler von STTS und anderen Wortartentagsets;
  • Entwickler von Werkzeugen zum POS-Tagging und ggf. von Morphologiesystemen;
  • Entwickler, Bereitsteller und Nutzer von großen Korpora bzw. von Korpora der Nicht-Standard-Varietäten;
  • alle an der Weiterentwicklung von STTS Interessierten.

Termine:

Damit wir das Arbeitstreffen planen können, bitten wir um Rückmeldung bis zum 8. April 2013:

  • bezüglich Ihrer Teilnahme (Name, Institution);
  • zum Titel Ihrer (kurz-)Präsentation bzw. Ihres Impulsreferats;
  • zum Inhalt Ihres Beitrags: hier genügen wenige Sätze (es braucht kein "Abstract" im eigentlichen Sinne zu sein)

Anmeldung und Kontakt: Kathrin Beck ist per Email und telefonisch erreichbar - Anmeldungen bitte nur per Email.

Organisationsteam: Kathrin Beck (SfS Tübingen), Ulrich Heid (IwiST Hildesheim), Heike Zinsmeister (IMS Stuttgart)

 

Programm des STTS-Workshops

10:10-10:45 Registrierung und Kaffee

10:45-11:00 Kathrin Beck:

Begrüßung und Eröffnung des Arbeitstreffens: Ziele des Workshops - JLCL Sammelband

11:00-11:30 Thomas Schmidt, Svantje Westpfahl: 

Aktueller Stand des POS-Tagging im FOLK-Korpus

11:30-12:00 Ines Rehbein: 

Erweiterung des STTS für gesprochene Sprache: Annotation und Tagging-Experimente

12:00-12:30 Thomas Bartz, Michael Beißwenger, Angelika Storrer: 

STTS und internetbasierte Kommunikation: Herausforderungen und Lösungsvorschläge

12:30-13:30 Mittagspause

13:30-14:00 Marc Reznicek, Heike Zinsmeister:

STTS-Analysen von Lernertexten

14:00-14:30 Simon Clematide: 

Wozu Kasusrektion auszeichnen bei Präpositionen?

14:30-15:00 Kaffeepause

15:00-15:30 Kathrin Beck, Heike Zinsmeister:

STTS in ISOcat

15:30-16:00 Harald Lüngen: 

Stand der AG 4 - Fremdsprachliches Material

16:00-17:00 Ulrich Heid:

Stand der Arbeitsgruppen und Diskussion

 

Beschreibung des Workshops

Das Stuttgart-Tübingen TagSet (STTS) wurde in den 1990er Jahren von den Universitäten Stuttgart und Tübingen gemeinsam entwickelt (vgl. Schiller et al. 1999) und ist seither mehr oder weniger zu einer de facto-Norm für die morphosyntaktische Annotation deutscher Texte geworden. Gleichzeitig existieren aber verschiedene, zum Teil nicht vollständig (öffentlich) dokumentierte Varianten("Dialekte") von STTS, und es gibt viele Vorschläge zur Verbesserung und Ergänzung des Tagsets (vgl. http://www.ims.uni-stuttgart.de/events/STTS-Workshop.html); einige davon wurden in einem Workshop in Tübingen im Jahr 2004 gesammelt und diskutiert.

 

Die CLARIN-D-Zentren SfS Tübingen und IMS Stuttgart laden in Kooperation mit dem IwiST, Universität Hildesheim zum ersten von ggf. zwei oder drei Workshops ein, an deren Ende STTS und seine "Dialekte" nachhaltig dokumentiert und verfügbar gemacht sein sollen und ggfs. eine überarbeitete Version von STTS bereitgestellt werden kann.

 

Im September in Stuttgart haben wir Arbeitsgruppen gebildet. Außerdem wurde seither ein Vorschlag für ein Sonderheft der GSCL-Zeitschrift JLCL zum Thema "Das STTS-Tagset für Wortartentagging -- Stand und Perspektiven Stand und Erweiterung von STTS" eingereicht und von den Herausgebern der Zeitschrift akzeptiert.

 

Hauptziele des Tübinger Treffens sollten daher sein:

  • Diskussion des Stands der Dinge in den Arbeitsgruppen; Ergebnisse, eventuelle Beiträge zum Sonderband auf der Basis der Ergebnisse;
  • Diskussion von Beiträgen zum Sonderband, soweit die über die im September in Stuttgart vorgestellten Arbeiten hinausgehen.

 

An der Tübinger Arbeitssitzung brauchen nicht notwendigerweise ausgearbeitete Fachvorträge gehalten werden, wenngleich Ihnen dies selbstverständlich frei steht. Wir wünschen uns von Ihnen aber zu einem der beiden Themenbereiche oder zu beiden eine Art Impulsreferat zum Stand der Dinge, auf dessen Basis weiter diskutiert werden kann. Wenn mehrere Personen ein Thema gemeinsam bearbeiten wird natürlich auch das Impulsreferat von diesen gemeinsam vorbereitet und präsentiert.

 

Wir planen pro Themenbereich Slots von ungefähr 30 Minuten, die das Impulsreferat und die Diskussion umfassen sollen.